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Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft - Ausgabe 4-2006Grundlagen für die Prüfung von Gehörschützern auf ihren Gehalt an GefahrstoffenAnalytik und BeurteilungskriterienZur Erarbeitung von Prüfgrundlagen für die Vergabe eines BG-PRÜFZERT-Zeichens „Schadstoffarme Gehörschützer“ hat der berufsgenossenschaftliche Fachausschuss „Persönliche Schutzausrüstungen“ zusammen mit dem Berufsgenossenschaftlichen Institut für Arbeitsschutz – BGIA eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe eingerichtet. Diese einigte sich in einem ersten Schritt auf adäquate Nachweisverfahren, die als Konvention für die im Rahmen der Zertifizierung durchzuführenden chemischen Analysen dienen sollten. Die untersuchte Stoffpalette umfasste Metalle und Halbmetalle (Arsen, Antimon, Blei, Zinn), zinnorganische Verbindungen sowie Phthalate. Die Verfahren wurden auf ihre Eignung bzw. Validität in einem Ringversuch geprüft, an dem sich drei Laboratorien beteiligten. Parallel dazu erfolgte eine Auswertung toxikologischer und regulatorischer Informationen zu Produkten des täglichen Bedarfs mit denselben kritischen Inhaltsstoffen, um über Analogieschlüsse akzeptable Höchstkonzentrationen ableiten zu können. Schließlich wurden Grenzwerte für die Vergabe des Prüfzeichens festgelegt, wobei die technische Machbarkeit bei der Produktion von Gehörschützern, Bestimmungsgrenzen der analytischen Verfahren und toxikologische Erfahrungen berücksichtigt wurden. Basic principles for testing ear protection equipment for content of hazardous substances – analysis and evaluation criteriaThe BG expert committee „Personal Protective Equipment“, in cooperation with the BG Institute for Occupational Safety and Health (BGIA), has established an interdisciplinary working group to develop testing criteria for awarding the certification mark BG-PRÜFZERT „Schadstoffarme Gehörschützer“ (low pollutant hearing protection devices). In an initial step of the process, the working group agreed to an adequate testing procedure that should serve as a convention for the chemical analyses to be performed in the framework of the certification. The substances to be determined included metals and half-metals (arsenic, antimony, lead, tin), tin-organic compounds, as well as phthalates. The procedures were tested to determine their suitability and/or validity within a round-robin test in which three laboratories participated. In a parallel process, toxicological and regulatory information on products for everyday use that contain the same critical substances were evaluated in order to permit the derivation of analogous conclusions on maximum acceptable concentration levels. Finally, the limit values for awarding the test mark were set under consideration of the technical feasibility of manufacturing the ear protection devices, the detection limits of the analytic procedure, and previous experience in toxicology. Autor(en):
Der vollständige Beitrag ist erschienen in: IMPRESSUM | © SPRINGER-VDI-VERLAG 2013
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