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Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft - Ausgabe 9-2006Grenzen der Anwendung von Sedimentationsplatten zum Nachweis von Schimmelpilzbelastungen in InnenräumenDie Sedimentationsmethode wird in der Literatur und von Anbietern von Untersuchungsleistungen im Umweltbereich immer wieder aufgrund ihrer einfachen und kostengünstigen Durchführung propagiert. Die Verfechter dieser Methode geben aber meist nicht an, was diese Methode leisten kann und wo ihre Grenzen liegen. Oft wird sogar suggeriert, dass mithilfe dieser Methode Aussagen zu gesundheitlichen Gefährdungen getroffen werden können. Anhand von Validierungsuntersuchungen zu dieser Methode wird aufgezeigt, was bei ihrer Anwendung unbedingt zu beachten ist. Bei langen Sedimentationszeiten verdunstet ein Großteil des Wassers in den Nährmedien. Dies führt dazu, dass nicht mehr alle der auf dem Nährmedium sedimentierten Schimmelpilzsporen zu Kolonien heranwachsen. Es kann sogar soweit kommen, dass auf den ausgetrockneten Nährmedien überhaupt keine Schimmelpilze mehr wachsen. Zu kurze Sammelzeiten haben hingegen das Problem, dass aufgrund der geringen Anzahl sedimentierter Schimmelpilzsporen nicht alle Schimmelpilzarten erfasst werden und eine quantitative Auswertung höchst fragwürdig ist. Aufgrund dieser Limitierungen ist die Anwendung des Sedimentationsverfahren nur bei orientierenden Untersuchungen z. B. zur Hygieneüberwachung von Reinräumen oder zu Arbeitsschutzkontrollen bei bekannter, normalerweise konstanter Belastungssituation sinnvoll, nicht jedoch bei einzelnen Schimmelpilzuntersuchungen im Wohnbereich. Restrictions using the sedimentation method for the detection of fungi in dwellingsDue to the facile and reasonable processing of environmental service providers and to corresponding publications the sedimentation method is recommended frequently. However, the protectionists do not communicate the achievement and the limitation of this method. Occasionally it will be suggested the method allows statements about health effects. The results of validation examinations show attention should be paid to. During a long-time sedimentation part of the sedimented conidia are not growing to colony forming units because most of the water content in the media is evaporating. On desiccated media no growth at all is possible. If the collecting time is too short the number of sedimented conidia is low and part of different fungi are not detected, so the quantitative assessment is doubtful. As a result of these restrictions the application of the sedimentation method is reasonable in case of orienting investigations only, such as the sanitation monitoring of clean rooms or to control safety at work with a well-known and unchanging impaction. However, it is not suitable for the detection of fungi in dwellings. Autor(en):
Der vollständige Beitrag ist erschienen in: IMPRESSUM | © SPRINGER-VDI-VERLAG 2013
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