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Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft - Ausgabe 10/2011

Bewertung von Geruchsminderungsmaßnahmen anhand der Geruchsstoffintensität

Die Beurteilung von Geruchsimmissionen beruht auf dem Konzept der Häufigkeit von Geruchsstunden. In Fällen, in denen einzelne Anlagen relevant die Geruchssituation beeinflussen, kann die Situation eintreten, dass trotz Umsetzung von Geruchsemissionsminderungsmaßnahmen eine Abnahme der Geruchsstundenhäufigkeit nicht nachgewiesen werden kann. Empirisch kann eine Verbesserung dennoch festgestellt werden, da eine Reduzierung der mittleren Geruchsstoffkonzentrationen und damit verbunden eine Verringerung der Geruchsstoffintensität erfolgt ist. Anhand eines konkreten Praxisfalls wird vorgestellt, wie der Nachweis hierüber geführt werden kann. Hierzu werden Ausbreitungsrechnungen ausgewertet und Geruchsstoffintensitäten mit der Weber-Fechner-Gleichung für die Situation vor und nach der Umsetzung von Emissionsminderungsmaßnahmen berechnet. Mit den vorgestellten Kenngrößen (mittlere Intensität, Verteilung der Intensitätsstufen) kann die Minderung gezeigt werden. Ein Grenzwertkonzept ist zu erarbeiten, um eine entsprechende behördliche Entscheidung zu ermöglichen.

Assessment of emission abatement measures by means of odour intensities

The assessment of the ambient odour exposure is based on the concept of odour hour frequencies. In certain cases in which facilities significantly influence the odour exposure a decrease of odour hour frequencies may not be noted despite of the implementation of emission abatement measures. An improvement of the odour impact can be demonstrated empirically due to the reduction of odour mean values and subsequently a decrease in odour intensities. On the basis of a practical case this proof is presented. Results of dispersion calculations are evaluated and odour intensities are calculated adopting the Weber-Fechner-equation for the situation before and after the implementation of emission abatement measures. The presented characteristic values verify the improvement of odour situations. Exposure limits are to be worked out to enable regulatory purposes.

Autor(en):
Hartmann, U.; Grabowski, H.-G.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft 10/2011, Seite 445-448
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