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Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft - Ausgabe 1/2-2005Von den Technischen Richtkonzentrationen zu den Arbeitsplatzgrenzwerten der neuen GefahrstoffverordnungMit Erscheinen der neuen Gefahrstoffverordnung Anfang 2005 wird das bisherige Grenzwertkonzept grundlegend geändert. Die in den letzten 30 Jahren praktizierte Vorgehensweise, für Stoffe und Gemische technische Grenzwerte nach dem Konzept der Technischen Richtkonzentration (TRK) für krebserzeugende Stoffe aufzustellen, wenn Schwellenwerte nicht abgeleitet werden können, wird aufgegeben. Grenzwerte werden dann wieder wie zuletzt Anfang der 1970er Jahre nur arbeitsmedizinisch-toxikologisch begründet sein. Damit entfallen für viele in der Industrie bedeutsame Stoffe, wie Quarz, Nickel, Cobalt, Dieselmotoremissionen, Kühlschmierstoffe usw., die bisher gültigen Grenzwerte der Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) 900. Für diese Stoffe müssen somit neue Konzepte für die Gefährdungsbeurteilung und die Auswahl von geeigneten Schutzmaßnahmen entwickelt werden. Eine mögliche Grundlage für die Gefährdungsbeurteilung kann die Ableitung von risikobasierten Grenzwerten sein. Die Randbedingungen für einen risikobasierten Ansatz werden unter Einbeziehung der Erfahrungen der letzten 30 Jahre mit TRK-Werten diskutiert. From technical occupational exposure limits to occupational exposure limit values according to the new Ordinance on hazardous substancesWith the publication of the new German Ordinance on hazardous substances at the beginning of 2005, the previous limit value concept will receive a fundamental change. The procedure practised over the last 30 years of assigning technical limit values for substances and mixtures according to the TRK (Technische Richtkonzentrationen; technical occupational exposure limits) concept for carcinogenic substances whenever limit values cannot be derived will be abandoned. Limit values will once again be based solely on the sciences of occupational medicine and toxicology as was the case until the 1970s. Many substances important to industry, such as silica, nickel, cobalt, diesel engine emissions, cooling lubricants, etc., will thus lose their previously applicable limit values established in the Technical Rules for Hazardous Substances, TRGS 900. This will mean that new concepts for assessing potential hazards and a selection of suitable protective measures will need to be developed. One possible basis for evaluating these risks may lie in determining risk-based limit values. While keeping the experience found in today's technical concentration guidelines that had been gained over the last 30 years, the broader conditions for using a risk-based approach will be discussed. Autor(en):
Der vollständige Beitrag ist erschienen in: IMPRESSUM | © SPRINGER-VDI-VERLAG 2010
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