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Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft - Ausgabe 1/2-2005

Verfahrens- und stoffspezifische Kriterien – ein Schlüsselinstrument der Gefährdungsbeurteilung

Bei der Gefährdungsbeurteilung nach der neuen Gefahrstoffverordnung steht die Festlegung angemessener Schutzmaßnahmen im Mittelpunkt aller Ermittlungen und Beurteilungen durch den Arbeitgeber. Wesentliche Unterstützung soll er dabei durch die so genannten Verfahrens- und stoffspezifischen Kriterien (VSK) erfahren. Bei deren Einhaltung ist von einer Erfüllung der Anforderungen der Gefahrstoffverordnung auszugehen. Es wird aufgezeigt, welche grundsätzlichen Anforderungen an VSK zu stellen und welche Konkretisierungen durch den Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) erforderlich sind. Die gewerblichen Berufsgenossenschaften und das Berufsgenossenschaftliche Institut für Arbeitsschutz – BGIA werden als Hilfe für den Arbeitgeber bei der Gefährdungsbeurteilung BGIA-Empfehlungen entsprechend den VSK-Anforderungen erarbeiten.

Process- and substance-related criteria – a key instrument in evaluating hazards

To evaluate the hazards according to the new Ordinance on hazardous substances, determining the appropriate protective measures is at the centre of all the investigations and evaluations on the part of employers. Employers can expect to receive substantial support through the so-called process- and substance-related criteria (VSK, Verfahrens- und stoffspezifische Kriterien), which, when observed, can be presumed to fulfil the requirements of the Ordinance on hazardous substances. The paper shows what basic requirements should be asked of VSK and what details need to be further specified by the Committee on hazardous substances. The German BGs and the BG Institute for Occupational Safety and Health (BGIA) will develop BGIA recommendations according to the VSK specifications as an aid for employers in evaluating potential hazards.

Autor(en):
Kleine, H.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft 1/2-2005, Seite 31-34
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