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20.10.2017

Luftqualität in europäischen Städten

Die meisten in europäischen Städten lebenden Menschen sind schlechter Luftqualität ausgesetzt. Den jüngsten jetzt veröffentlichten Schätzungen der Europäischen Umweltagentur (EUA) zufolge ist Feinstaub nach wie vor Ursache für den vorzeitigen Tod von jährlich über 400 000 Menschen in Europa. Straßenverkehr, Landwirtschaft, Heizkraftwerke, Industrie und Haushalte sind in Europa die größten Emittenten von Luftschadstoffen.

Der Bericht der EUA zur Luftqualität in Europa im Jahr 2017 Verweis „Air quality in Europe – 2017“ enthält eine aktuelle Analyse der Luftqualität und ihrer Auswirkungen, die auf offiziellen Daten von über 2 500 Überwachungsstationen in ganz Europa aus dem Jahr 2015 basiert. Die EUA hat ihren Bericht anlässlich der Europäischen Woche der Regionen und Städte 2017 vorgelegt.

Aus den Daten geht hervor, dass sich die Luftqualität in Europa langsam verbessert, was auf vergangene und laufende politische Strategien und technologische Entwicklungen zurückzuführen ist. Dennoch haben die hohen Schadstoffkonzentrationen in der Luft immer noch erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen in Europa, wobei die größte Belastung von Feinpartikeln, Stickstoffdioxid (NO2) und bodennahem Ozon (O3) ausgeht.

Die schlechte Luftqualität wirkt sich auch deutlich auf die Wirtschaft aus, indem sie die Kosten für die medizinische Versorgung in die Höhe treibt, die Produktivität der Arbeitnehmer mindert und Boden, Pflanzen, Wäldern, Seen und Flüssen schädigt.

www.eea.europa.eu



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