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09.01.2018

Wasserspender hygienisch betrieben

Wasserspender sind weit verbreitet und werden von Menschen oft genutzt, um ihren Durst zu stillen. Da Wasser jedoch grundsätzlich nicht frei von Keimen ist, kann deren Gehalt in freistehenden Wasserspendern, d.h. in Geräten, die nicht an die Trinkwasserleitung eines Gebäudes angeschlossen sind und widerverwendbare Wasserbehälter verwenden, insbesondere bei erhöhten Umgebungstemperaturen ansteigen. Darüber hinaus kann das Wasser durch verschmutzte Zapfanlagen verunreinigt werden. Der Konsum besonders keimhaltigen Wassers kann für Menschen mit geschwächten Abwehrkräften zu einem Gesundheitsrisiko werden. Personen, die in ihren Räumen wie Arztpraxen, Geschäften oder öffentlichen Gebäuden Wasserspender aufstellen, haben deshalb eine besondere Verantwortung. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat unter Mitarbeit der BfR-Kommission für Hygiene ein Merkblatt mit Empfehlungen für die richtige Aufstellung und Pflege von freistehenden Wasserspendern erstellt. Um hohe Keimgehalte im gezapften Wasser zu vermeiden, empfiehlt das BfR in seinem Merkblatt, die Geräte in trockenen und staubarmen Räumen fern von Heizquellen und ‧direkter Sonneneinstrahlung aufzustellen. Weiterhin sind Wasserspender nach Angaben der jeweiligen Hersteller durch eingewiesenes Personal zu reinigen und zu desinfizieren. Die Häufigkeit der notwendigen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen ist abhängig vom Gerät, Standort und der Nutzungsintensität.
www.bfr.bund.de/cm/350/hygienischer-betrieb-von-freistehenden-wasserspendern.pdf



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