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News05.03.2010 Schäden durch „Sauren Regen“ zurückgegangenUmweltschäden durch „Sauren Regen“ hatten in den 1980er Jahren deutliche Beeinträchtigungen für die Tier- und Pflanzenwelt zur Folge. Eine medienübergreifende Auswertung der LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg zeigt, dass sich die atmosphärischen Säureeinträge in Baden-Württemberg in den letzten 25 Jahren im Mittel halbiert haben. Dieser Rückgang wurde im Wesentlichen durch die Minderung der Schwefeldioxidemissionen ermöglicht. Dadurch befinden sich die ehemals schwer geschädigten Seen und Fließgewässer des Schwarzwaldes und Odenwaldes jetzt in einem viel besseren Zustand. In sieben von acht durch die LUBW untersuchten Bächen in den versauerungsempfindlichen Gebieten leben heute wieder zahlreiche Bachforellen. Auch die versauerungsbedingten Schäden der Ei- und Larvenstadien von Fröschen und Kröten sind in den untersuchten Schwarzwaldseen seit Mitte der 1990er Jahre deutlich zurückgegangen. Die Verbesserung der Luftqualität führt auch dazu, dass in vielen Gebieten wieder zahlreiche Flechten vorkommen und Bodenbewohner, wie Regenwürmer, wieder intakte Lebensbedingungen vorfinden.
Eine vollständige Entwarnung wird aber noch nicht gegeben, da Säureschübe infolge von Starkniederschlägen und Schneeschmelze immer noch zu belastenden Lebensbedingungen führen können. Der rund 100-seitige Bericht kann kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden.
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