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23.08.2012

Neues Berechnungsprogramm für die erweiterte Messunsicherheit

Jedes Messverfahren ist mit einer Messunsicherheit behaftet. Bei Gefahrstoffmessungen haben zahlreiche Faktoren Auswirkungen auf das Messergebnis. Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) bietet nun ein Rechenmodul an, das Messstellen bei der Bewertung von Messverfahren mithilfe der erweiterten Messunsicherheit unterstützt. Das Berechnungsprogramm für Messverfahren von Gasen und Dämpfen beruht auf der im IFA eingeführten Vorgehensweise und setzt die Vorgaben der Normen DIN EN 482 „Allgemeine Anforderungen an die Leistungsfähigkeit von Verfahren zur Messung von chemischen Arbeitsstoffen“ und DIN EN 1076 „Messung von Gasen und Dämpfen mit pumpenbetriebenen Probenahmeeinrichtungen – Anforderungen und Prüfverfahren“ um. Die Normen geben die zulässigen Grenzen der Messunsicherheit vor. Das Programm wird online ausgeführt und berechnet nach Eingabe aller Daten die erweiterte Messunsicherheit nach Norm. Zur Dokumentation bei der Erstellung von Standardarbeitsanweisungen und zur Vorlage bei Akkreditierungen kann die Berechnung ausgedruckt werden. Sie setzt sich aus mehreren Modulen zusammen und berücksichtigt

- Probenahme,
- Probentransport und Lagerung,
- klimatische Einflüsse und
- die analytischen Beiträge zur Messunsicherheit.

Weitere Module sind in Vorbereitung, u. a. zur Abschätzung der Messunsicherheit bei der Probenahme von einatembaren und alveolengängigen Aerosolen.

www.dguv.de/ifa, Webcode d140853



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