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Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft - Ausgabe 7/8-2008

Risikoakzeptanz und arbeitsmedizinische Vorsorge bei Tätigkeiten mit krebserzeugenden Stoffen

Unter Berücksichtigung fachlich-medizinischer Gesichtspunkte und des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit werden Möglichkeiten der arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung bei Tätigkeiten mit krebserzeugenden Stoffen vor dem Hintergrund eines risikobasierten Grenzwertkonzeptes diskutiert und das Für und Wider einer Pflichtuntersuchung nach § 16 (1) Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) abgewogen. Ausgangspunkt ist die im Maßnahmenkatalog des Abschlussberichtes der Projektgruppe „Risikoakzeptanz“ des Ausschusses für Gefahrstoffe (AGS) vorgeschlagene Pflichtuntersuchung bei Nichteinhaltung eines risikobasierten Grenzwertes an der Akzeptanzschwelle.

Risk acceptance and occupational medical care for occupations with carcinogenic substances

The possibilities of occupational preventive medical check-ups for activities handling carcinogenic substances are discussed under consideration of their special medical aspects and the principle of proportionality against the backdrop of a risk-based limit value concept. The arguments for and against mandatory medical check-ups according to § 16 (1) of the German Hazardous Substances Ordinance are weighed. The starting point is mandatory examinations as suggested in the package of measures in the final report of the “risk acceptance” project group of the Committee on Hazardous Substances for cases of failure to observe the risk-based limit value at the acceptance threshold.

Autor(en):
Fox, G.; Krutz, K.; Kujath, P.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft 7/8-2008, Seite 314-316
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