Verlag > Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft > Artikel
   

Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft - Ausgabe 7-8/2017

Arbeitsplatzbelastungen durch Trichlorethen in der Asphaltanalytik

In den Jahren 2015 und 2016 wurde die Exposition von Beschäftigten in der Asphaltanalytik gegenüber dem krebserregenden Lösemittel Trichlorethen in 14 hessischen Betrieben durch die Hessische Ländermessstelle für Gefahrstoffe ermittelt. Obwohl in elf von 13 Betrieben, die das dem Stand der Technik entsprechende Waschtrommelverfahren einsetzten, die aktuelle Akzeptanzkonzentration nach der Technischen Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 910 eingehalten wurde, haben die meisten Betriebe die Möglichkeiten der technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen aufgrund der unzureichenden betriebseigenen Wirksamkeitsprüfungen nicht ausgeschöpft. Keiner der Betriebe erfüllte alle Anforderungen des nationalen Gefahrstoffrechtes. Insbesondere die Kontrollmessungen nach Umsetzung von technischen Schutzmaßnahmen haben gezeigt, dass der Einsatz einer wirksamen Lüftungstechnik die inhalative Belastung der Beschäftigten deutlich reduziert und die Einhaltung der Akzeptanzkonzentration des aktuellen risikobasierten Beurteilungswertes gewährleistet werden kann.

Workplace exposure to trichloroethylene in asphalt analysis

In 2015 and 2016, the hazardous substance measurement authority of the state of Hesse measured the exposure of workers involved in asphalt analysis to the carcinogenic solvent trichloroethylene in 14 companies in the state. In eleven of thirteen companies employing the washing drum method, which constitutes the state of the art, the current acceptance concentration stated in the TRGS 910 Technical Rules for Hazardous Substances was observed. However, the majority of companies did not fully exploit the technical and organizational protective measures, owing to inadequate in-plant efficacy tests. In none of the companies were all requirements of the German hazardous substance legislation satisfied. In particular, the monitoring measurements performed following implementation of technical protective measures have shown that the use of effective ventilation equipment substantially reduces the inhalative exposure of the workers and is able to ensure that the acceptance concentration of the current risk-based recommended exposure limit is observed.

Autor(en):
Schmid, B.; Allin, C. S.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft 7-8/2017, Seite 321-330
Sie können diese Ausgabe gerne bei uns bestellen.


IMPRESSUM  |  DATENSCHUTZ  |  © VDI Fachmedien & Co. KG 2019