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Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft - Ausgabe 6/2018

Messung nano- und mikroskaliger faserförmiger Materialien an Arbeitsplätzen – Teil 2

Ein erster Schritt zur Erarbeitung eines neuen Messverfahrens für die Ermittlung der Exposition gegenüber nano- und mikroskaligen faserförmigen Materialien ist getan. Dabei wurde in einer ersten Konvention der nanoskalige Faserdurchmesserbereich bis hinab zu 0,02 µm gesondert betrachtet. Im bereits veröffentlichten ersten Teil dieses Beitrags wurden die Kriterien der Probenahme dargelegt sowie die Parameter der rasterelektronenmikroskopischen (REM) Analyse mit hochauflösenden Geräten. Im vorliegenden zweiten Teil werden grundlegende Anforderungen an die REM-Analytik sowie das Konzept für die Zählkriterien beschrieben. Des Weiteren werden Ergebnisse eines ersten Laborvergleichs diskutiert, bei dem Faseranzahlkonzentrationen luftgetragener Kohlenstoffnanoröhren (Carbon Nanotubes, CNT) in einer Expositionskammer bestimmt wurden. Der Vorschlag für das neue Messverfahren muss sich nun in der Praxis bewähren. Dazu wird er in Arbeitsplatzmessungen auf seine Praxistauglichkeit und universelle Anwendbarkeit überprüft.

The measurement of nano- and microscale fibrous materials at workplaces – part 2

A first step has been taken towards the development of a new method for measuring the exposure to nano- and microscale fibrous materials. In a first convention, the nanoscale fibre diameter range down to 0.02 µm was considered separately. In the already published first part of this paper, the criteria for sampling are presented along with the parameters of scanning electron microscopic (SEM) analysis with high-resolution instruments. The present second part describes the basic requirements for SEM analysis and the strategy for counting criteria. Furthermore, it also discusses the findings of a first laboratory comparison in which fibre number concentrations of airborne carbon nanotubes (CNT) were determined in an exposure chamber. The new proposal for the new measuring method now has to prove itself in practice. To this end, it is being checked in workplace measurements for its serviceability and universal applicability.

Autor(en):
Plitzko, S.; Meyer-Plath, A.; Dziurowitz, N.; Simonow, B.; Steinle, P.; Mattenklott, M.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft 6/2018, Seite 251-256
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