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Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft - Ausgabe 10/2018

Quecksilberexposition bei der manuellen Flachbildschirmdemontage

Im vergangenen Jahrzehnt wurden in Deutschland pro Jahr durchschnittlich nahezu acht Millionen LCD-Fernsehbildschirme und etwa drei Millionen Computermonitore verkauft. Die älteren Geräte, meist LCD-Flachbildschirme mit quecksilberhaltigen Leuchtstoffröhrchen zur Hintergrundbeleuchtung, werden in steigender Zahl in Demontagebetrieben zerlegt. Die vorliegende Arbeit soll eine valide Einschätzung der Exposition der dort Beschäftigten und Informationen zu ausreichenden Schutzmaßnahmen liefern. Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) und die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ermittelten dazu in Laboruntersuchungen die Quecksilberemission beim Röhrchenbruch und die Quecksilberexposition der Beschäftigten mittels Arbeitsplatzmessungen. Quecksilberemissionen lagen in den Laboruntersuchungen bei maximal 24 µg/g Röhrchenmasse. Die Arbeitsplatzmessungen ergaben Quecksilberkonzentrationen, die selbst unter ungünstigen Bedingungen unter 3 µg/m

Mercury exposure during manual disassembly of flatscreen monitors

Over the past decade, an average of almost eight million LCD TV monitors and around three million computer monitors were sold each year in Germany. The older devices, generally LCD flatscreen monitors employing with fluorescent tubes containing mercury for background lighting, are being disassembled in increasing numbers in dismantling companies. The present study is to provide a valid estimation of the exposure of the employees in these companies and information on adequate measures for their protection. For this purpose, the Institute for Occupational Safety and Health (IFA) and the German Social Accident Insurance Institution for the health and welfare services (BGW) conducted laboratory experiments in order to determine the mercury emission level in the event of tube breakage, and workplace measurements in order to determine the workers‘ exposure to mercury. The mercury emissions determined by the laboratory studies reached a maximum of 24µg per gramme tube mass. The workplace measurements yielded mercury concentrations that even under unfavourable conditions lay below 3µg/m

Autor(en):
Wegscheider, W.; Naujoks, G.; Eickmann, U.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft 10/2018, Seite 391-398
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