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Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft - Ausgabe 4/2019

Projektstudie: Vergleich von Aufschlussverfahren für die Bestimmung des Gesamtmetallgehaltes in Staubproben – Teil 3: Statistische Bewertung der durchgeführten Ringversuche

Anfang der 1990er-Jahre wurde die Bestimmung des Gesamtmetallgehaltes in der Luft am Arbeitsplatz in Deutschland durch die Einführung einer Aufschlusskonvention mittels offenem Aufschluss in einer Salpetersäure/Salzsäure-Mischung harmonisiert. Inzwischen haben sich Mikrowellen-Druckaufschlussverfahren aufgrund ihrer zahlreichen Vorteile in vielen Bereichen der Spuren- und Ultraspurenanalytik von Metallen als Stand der Technik durchgesetzt. Insbesondere im Hinblick auf stetig steigende Anforderungen an Bestimmungsgrenzen, Probendurchsatz und Arbeitssicherheit empfiehlt es sich, diese Technik als Alternative zum bestehenden Konventionsaufschluss im Arbeitsschutz zu etablieren. Zur Verifizierung eines im IFA entwickelten mikrowellenunterstützten Druckaufschlussverfahrens wurde sowohl ein nationaler Ringversuch mit Mitgliedern der DFG-Arbeitsgruppe „Luftanalysen” (BAuA, IGF, BGN, ALL und VW AG) als auch ein weiterer Ringversuch mit internationalen Arbeitsschutzinstituten (NIOSH, IRSST, ÖSBS, Suva, HSL, WOHL, INRS und STAMI) initiiert. Die statistische Bewertung der zusammengeführten Ergebnisse aus beiden Ringversuchen bestätigt eine gute Vergleichbarkeit zwischen dem Konventionsaufschluss und dem vorgeschlagenen Mikrowellen-Druckaufschlussverfahren.

Project study: Comparison of digestion methods for determination of the total metal content in dust samples – Part 3: Statistical evaluation of the proficiency tests

At the beginning of the 1990s, the determination of the total metal content in workplace air in Germany was standardized by introduction of an open-vessel hot-block consensus digestion applying a nitric-/hydrochloric-acid mixture. Nowadays, microwave pressure digestion methods have become established as the state of the art in many areas of metal trace and ultratrace analysis due to their numerous advantages. Especially with regard to the constantly increasing requirements for determination limits, sample throughput and operational safety, establishing this technology as an alternative to the existing consensus procedure in occupational safety and health is recommended. In order to verify a microwave digestion method developed at the IFA, an interlaboratory comparison test with members of the DFG Working Group Luftanalysen (BAuA, IGF, BGN, ALL, and VW AG) as well as another test scheme with international occupational safety and health institutes (NIOSH, IRSST, ÖSBS, Suva, HSL, WOHL, INRS, and STAMI) were initiated. The results summarized here confirm a good comparability between the previous convention digestion and the proposed microwave pressure digestion method.

Autor(en):
Schwank, T.; Pitzke, K.; Gusbeth, K.; Breuer, D.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft 4/2019, Seite 114-119
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