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Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft - Ausgabe 5/2008

High PM10 levels covering large parts of Europe caused by long range transport

An unusual episode of PM10 long range transport extending from South-Eastern Europe to Northern France on March 23 to 25, 2007, is described which gave rise to widespread exceedances of the European daily limit value for PM10 along this trajectory. Whereas the origin of the polluted air masses (wind blown dust from the Ukraine) has already been reported, we add data from the western part of this belt of elevated PM10 levels. The comparison with simultaneously measured PM2.5 concentrations, bulk chemical analyses and data gathered by scanning electron microscopy confirm that the transported dust predominantly originated from coarse earth crust material. The origin of the widespread exceedances of the European limit value was outside the borders of the European Union and could thus not be controlled by abatement measures of man made sources in the member states.

Hohe PM10-Konzentrationen über großen Teilen Europas, verursacht durch Ferntransport

Im Beitrag wird die ungewöhnliche Episode eines Ferntransports von PM10 beschrieben, der sich vom 23. bis 25. März 2007 von Südeuropa bis Nordfrankreich erstreckte. Diese Episode führte zu weiträumigen Überschreitungen des europäischen Grenzwerts für das PM10-Tagesmittel entlang der Zugbahn. Während die Herkunft der Staubwolke (aufgewirbelter Staub über der Ukraine) bereits in der Literatur berichtet wurde, wird dies im Beitrag durch Daten aus dem westlichen Teil des Gürtels hoher PM10-Konzentrationen ergänzt. Der Vergleich mit zeitgleich gemessenen PM2,5-Konzentrationen, chemischer Analyse von Inhaltsstoffen sowie Untersuchungen mit einem Rasterelektronenmikroskop bestätigen, dass der transportierte Staub überwiegend aus groben Erdkrustenpartikeln bestand. Die Ursache der weiträumigen Grenzwertüberschreitungen des Tagesmittels lag außerhalb der Grenzen der Europäischen Union und konnte somit nicht durch Minderungsmaßnahmen in den Mitgliedstaaten beeinflusst werden.

Autor(en):
Bruckmann, P.; Niemann, K.; Wurzler, S.; Engel, I.; Hoogerbrugge, R.; Garus, G.; Olschewski, A.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft 5/2008, Seite 189-195
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