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Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft - Ausgabe 11-12/2019

Gefahrstoffbelastung auf dem Flughafenvorfeld – Teil 2: Gefahrstoffexpositionen

Flughäfen sind hochkomplexe Arbeitsbereiche mit vielfältigen Tätigkeiten und Gefährdungen. In Teil 1 dieser Veröffentlichung haben die Unfallversicherungsträger (UVT) 2018 die wesentlichen Arbeitsbereiche eines Flughafenvorfelds charakterisiert und mögliche Gefahrstoffbelastungen beschrieben. In diesem Teil werden nun Ergebnisse der am häufigsten gemessenen Gefahrstoffe Dieselrußemissionen, alveolengängige und einatembare Staubfraktion, Benzol, Kohlenwasserstoffgemische (Bewertung nach RCP), polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe und flüchtige organische Verbindungen (volatile organic compounds, VOC) zusammengestellt. Nicht selten erfolgten diese Messungen unter Worst-Case-Bedingungen, die Ergebnisse liegen in der Regel deutlich unter den Grenzwerten für Arbeitsplätze. Daher gehen die UVT davon aus, dass die Messwerte als gesundheitlich unbedenklich einzustufen sind. Weiterhin werden Messergebnisse zu ultrafeinen Partikeln vorgestellt. Diese Messungen fanden ebenfalls unter Worst-Case-Bedingungen statt, sodass die Messergebnisse in der Regel höher sind als in bisherigen Studien. Die Unterschiede lassen sich durch die Messstrategie erklären. Darüber hinaus enthält dieser Artikel Erkenntnisse zum Biomonitoring bei Beschäftigten auf dem Flughafenvorfeld.

Hazardous substances on the airport apron – Part 2: hazardous substance exposure levels

Airports are highly complex working areas associated with a wide range of tasks and hazards. The German Social Accident Insurance Institutions characterized the essential working areas of an airport apron in 2018 in Part 1 of this publication, and described possible exposures to hazardous substances. The results for the hazardous substances most frequently measured, namely diesel particulate matter emissions, respirable and inhalable dust fractions, benzene, hydrocarbon mixtures (evaluated by means of the RCP), polycyclic aromatic hydrocarbons and volatile organic compounds (VOCs), have now been compiled in this part of the publication. These measurements were often performed under worst-case conditions; the results nevertheless generally lie substantially below the occupational exposure limits. The German Social Accident Insurance Institutions thus conclude that the measured values may be classified as not presenting a health risk. Measurement results are also presented for ultrafine particles. Here too, the measurements were performed under worst-case conditions; the results are therefore generally higher than those obtained in previous studies. The differences can be explained by the measurement strategy. The article also reports observations regarding biomonitoring among workers on the airport apron.

Autor(en):
Breuer, D.; Flemming, B.; Sye, T.; Auras, S.; Heise, O.; Thullner, I.; von der Heyden, T.; Möhlmann, C.; Welge, P.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft 11-12/2019, Seite 408-418
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