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04.11.2019

Wenn Gerüche von der Arbeit ablenken – Neue Kooperationsstudie

Die Mechanismen des menschlichen Nervensystems, die hinter den Wirkungen von Geruchs- und Reizstoffen stehen, sind Thema eines neuen Forschungsprojektes. Durchführen werden es die Neurologische Universitätsklinik am Bergmannsheil und das Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Institut der Ruhr-Universität Bochum (IPA) mit Unterstützung der Forschungsförderung der DGUV.

Die Ergebnisse sollen helfen, Sicherheit und Gesundheit an vielen Arbeitsplätzen weiter zu verbessern. Im Laufe seines Lebens kommt der Mensch mit ganz unterschiedlichen Gerüchen in Kontakt, die mit individuellen Erfahrungen und Erinnerungen verknüpft werden. In der Studie soll nun untersucht werden, inwiefern Personen, die sensibel auf Gerüche reagieren, möglicherweise am Arbeitsplatz durch Stoffe mit Geruchs- und Reizwirkung abgelenkt werden. Mit Untersuchungsmethoden wie der funktionellen Magnetresonanztomographie wird die Gehirnaktivität reizsensitiver Personen und Kontrollpersonen direkt bei der Verarbeitung von Gerüchen aufgezeichnet und anschließend ausgewertet. Zusätzlich werden die Botenstoffe, die das Zusammenspiel der Nervenzellen erst ermöglichen, in den beteiligten Hirnbereichen analysiert. Die Ergebnisse sollen es den Forschungsteams erlauben, Empfehlungen für Präventionsmaßnahmen auszusprechen.

https://bergmannsheil.bg-kliniken.de/behandlungsspektrum/neurologie/

https://www.ipa-dguv.de/ipa/index.jsp





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