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12.03.2019

Hintergründe zum NO2-Grenzwert

Die Deutsche Gesellschaft für Toxikologie (GT) bezieht Stellung in der Diskussion um den Jahresmittelgrenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) in der Außenluft.

Demnach stützt die umfassende Studienlage den aktuellen Grenzwert von 40 μg/m3 aus der EU-Richtlinie 2008/50/EG. Dieser Wert zielt darauf ab, die Gesamtbevölkerung vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu schützen, insbesondere empfindliche Bevölkerungsgruppen wie Asthmatiker und Kinder. In der Stellungnahme wird eine Übersicht der Studientypen und wesentlicher Ergebnisse aufgeführt, auf deren Basis ein wissenschaftlich fundierter Richtwert abgeleitet wird. Dazu zählen humane Expositionsstudien, tierexperimentelle Studien, In-vitro-Studien und umweltepidemiologische Studien.

Die Verfassenden der Stellungnahme erläutern zudem, warum verschiedene Grenzwerte für NO2 existieren: am Arbeitsplatz, für die Außenluft oder für die Innenraumluft. Weiterhin informiert die Deutsche Gesellschaft für Toxikologie darüber, wie aus gesundheitsbasierten Richtwerten rechtsverbindliche Grenzwerte werden.

Die elfseitige Stellungnahme ist im Internetangebot der GT publiziert.
In einer aktuellen Mitteilung hat auch der Ausschuss für Innenraumrichtwerte (AIR) die relevanten Ergebnisse über den Kenntnistand zur gesundheitlichen Wirkung von Stickstoffdioxid in der Innenraumluft zusammengefasst.
www.toxikologie.de > Aktuelles
DOI: 10.1007/s00103–019–02891–4



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