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03.06.2019

Umsetzung der Maßnahmen zur Luftreinhaltung in Darmstadt

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat mit den Markierungsarbeiten zur Umsetzung der Maßnahmen aus dem Luftreinhalteplan begonnen. Im Zuge des Luftreinhalteplans müssen bis Ende Mai Straßenbau- und Markierungsarbeiten ausgeführt werden, damit dem Vergleich zwischen Land und der Deutschen Umwelthilfe Rechnung getragen werden kann. Um alle Maßnahmen fristgerecht umzusetzen, müssen innerhalb weniger Wochen erhebliche Bauleistungen erbracht werden. Schädliche Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen entstammen im Wesentlichen drei großen Bereichen: Dem gewerblichen Bereich, dem häuslichen Bereich sowie dem Verkehr. Gegen jeden Verursacher (Emittenten), der zu einer Überschreitung von Luftimmissionsgrenzwerten beiträgt, sind entsprechend seinem Anteil Maßnahmen zu richten, um die Luftqualität zu verbessern. Die Festlegung dieser Maßnahmen erfolgt im Rahmen von Luftreinhalteplänen, welche durch das hessische Umweltministerium aufgestellt werden.

In Darmstadt konnte, aufgrund der Maßnahmen in der Vergangenheit, die Belastung durch Feinstaub deutlich reduziert werden, so dass heute die gesetzlichen Grenzwerte für Feinstaub eingehalten werden können. Weiterhin sind jedoch Maßnahmen zur Reduktion der Belastung mit Stickstoffdioxiden notwendig. Die Arbeiten sollen bis Ende Mai abgeschlossen sein; die Regelungen aus der dritten Fortschreibung des Luftreinhalteplans für Darmstadt treten am Samstag, 1. Juni 2019, in Kraft.

Der aktuell gültige Luftreinhalteplan für Darmstadt (3. Fortschreibung) ist am 01.04.2019 in Kraft getreten. Er steht im Internet auf der Homepage des Hessischen Umweltministeriums zum Herunterladen zur Verfügung: https://umwelt.hessen.de/umwelt-natur/luft-laerm-licht/luftreinhaltung/luftreinhalteplanung-0

Vorgesehen sind eine Vielzahl von Maßnahmen des Green City Plans der Wissenschaftsstadt Darmstadt in den Bereichen Verkehrslenkung, Verkehrsmanagement, urbane Logistik, Förderung und Ausbau der E-Mobilität, des ÖPNV und des Radverkehrs, Überwachung des LKW-Durchfahrverbotes sowie die Erneuerung der Busflotte.

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