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21.08.2019

Sniff-Bots – Roboter mit Gassensor

Roboter sollen künftig dazu eingesetzt werden, gefährliche Gase nachzuweisen und zu erkennen, beispielsweise bei Unfällen oder der Beseitigung von Kriegsschäden. Unter dem Namen SNIFFBOT hat dazu im Mai ein Kooperationsprojekt an der Technischen Universität (TU) Dresden begonnen. Bei diesen Sniff-Bots handelt es sich um Drohnen oder Fahrroboter, die mit Bio- und Mikrosensoren ausgestattet sind. Sie lassen sich aus der Ferne bedienen, wodurch eine Gefährdung des Menschen ausgeschlossen werden kann. Wird eines der nachweisbaren Gase detektiert, kann sich die Person an der Fernsteuerung aus sicherer Entfernung mit dem Roboter verbinden und ihn steuern, die Umgebung inspizieren und im Idealfall die Quelle des giftigen Gases versiegeln oder entfernen.

Die Sniff-Bots sollen im Schwarm zum Einsatz kommen. Das ermöglicht unterschiedliche Sichten und Perspektiven, auf deren Basis sich die Lage einschätzen lässt. Ein interdisziplinäres Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der TU Dresden ist unter der Projektleitung von Prof. Dr. Uwe Aßmann, Professur für Softwaretechnologie, an der Entwicklung beteiligt. Das Vorhaben erhält bis Ende 2021 insgesamt 1,78 Mio. Euro Förderung von der Sächsischen Aufbaubank.

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